Archive for the ‘AstroArtikel’ Category

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Das richtige Fernrohr zu kaufen, ist der beste Schritt in der Weiterentwicklung Ihrer Leidenschaft für die Sterne. In Wirklichkeit ist es ein riesiger Schritt von einem herumspielenden Sternfreund zu einem praktizierenden, an der Wissenschaft interessierten Astronomen. Aber wir wissen auch, dass es ein großer Schritt vom Kauf eines Teleskops bis zur Beherrschung des Instrumentes ist. Read the rest of this entry »

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Von allen Himmelskörper, denen wir unsere Aufmerksamkeit widmen und die uns als Astronomen faszinieren, hat kein anderer einen größeren Einfluss auf das Leben auf unserem Planet Erde, als der eigene Satellit, der Mond. Wenn Sie genau darüber nachdenken, geben wir dem Mond eine solch hervorragende Stellung, dass im Gegensatz zu den Monden anderer Planeten, denen wir Namen gegeben haben, wir ihn nicht als Mond betrachten, sondern er ist DER MOND. Für uns ist es der einzige Mond. Read the rest of this entry »

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Das erstaunliche Hubble Teleskop

In der Geschichte der modernen Astronomie gibt es wohl keinen größeren Sprung nach vorne, als der Bau und der Start des WeltraumTeleskopes, bekannt als Hubble-Teleskop. Während die NASA viele Höhen und Tiefen hatte, zählen Planung und der Bau des Weltraumteleskopes Hubble neben der Mondlandung und der Entwicklung der Spaceshuttles eine der größten Errungenschaften in den letzten hundert Jahren. Read the rest of this entry »

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Bilder am Himmel

Eine der ersten Aktivitäten als engagierte Astronomen war die gleiche, mit der wir auch unsere Kinder für den Sternhimmel begeistern wollten, Suchen und Finden der Sternbilder am Nachthimmel. Doch diese Suche nach den Sternbildern und die Navigation mit ihnen war eine Disziplin, die praktisch bis zurück zu den Anfängen der Menschheit geht. In der Tat gibt es viele Höhlenzeichnungen, die zeigen, dass auch die primitiven Kulturen sich „ein Bild am Himmel“ machen konnten und ihm eine Bedeutung zu schrieben.

Sternbilder waren wichtig für die Navigation, lange bevor wir die heute vorhandenen, ausgeklügelten Systeme einführten. Die frühen Entdecker, insbesondere auf dem Seeweg, waren ganz auf den Nachthimmel angewiesen, der ihnen den Weg zeigen sollte. In der Tat konnte Kolumbus, als er 1492 über den Ozean segelte und Amerika „entdeckte“ nicht ohne Astronomie und den Sternkonstellationen am Himmel seinen Weg über das Meer finden.

Wenn Sie lernen, sich am Himmel zurechtzufinden, benutzen Sie das „Suche ein, finde alle“-System. Denn wenn Sie eine Konstellation gefunden haben, wird es leicht sein, auch die weiteren zu entdecken. Beginnen sie mit dem „GROSSEN WAGEN“ (oder Großer Bär – Ursa Maior. Schauen Sie bei klarem Himmel in nördliche Richtung und erweitern Ihr Gesichtsfeld, nicht bloß auf einen Stern. Das Sternbild wird Ihnen in die Augen springen. Es sieht aus wie ein großer Kochtopf oder eine Pfanne mit einem Griff an der linken Seite: Großer Bär

Wenn Sie nun den großen Wagen unter Kontrolle haben, können Sie dann sehr leicht den Polarstern finden. Das ist der Stern, den die alten Seeleute benutzen mussten, um ihren Weg wieder auf das Land zu finden. Betrachten Sie den äußeren Rand der „Schüssel“ des großen Wagens, der Seite gegenüber dem „Griff“ Gebildet wird diese Seite von 2 Sternen. Verlängern Sie nun die gedachte Verbindungslinie zwischen diesen beiden Sternen um das 5 fache, erreichen Sie den hellen Polarstern. Es liegt kein anderer heller Stern dazwischen. Und wenn Sie dann noch den wissenschaftlichen Namen des Polarsterns wissen – POLARIS – können Sie Ihre Familie und Freunde sehr beeindrucken.

Der Polarstern gehört zum KLEINEN WAGEN (oder Kleiner Bär – Ursa minor) Kleiner Bär Der Schlüssel hier ist nun Polaris, der die Spitze des „Griffs“ bildet und an dem der „Topf“ nach unten hängt. Wohl genauso wie in Ihrer Küche. Sie brauchen etwas Geduld, um die Konstellation zu erkennen. Die Sterne, die das Sternbild bilden, sind etwas lichtschwächer als die Sterne des Großen Wagens. Und Sie freuen sich dann sicher, wenn auch diese Sternkonstellation gefunden wurde.

Das auffällige Sternbild KASSIOPEIA – ein großes W ist auch leicht zu finden. Wenn Sie wieder vom GROSSEN WAGEN ausgehen, verbinden Sie den Deichselstern mit dem Polarstern und führen diese noch einmal die gleiche Länge weiter – und schon sind Sie da: Kassiopeia Kassiopeia wird im Herbst hoch am Himmel stehen und im Mai nahe am Horizont.

Kassiopeia war in der griechischen Mythologie die Frau des Königs von Ägypten, Kepheus. Auch dieses Sternbild steht nahe bei der Konstellation der KASSIOPEIA.

Wie Kassiopeia habe viele der Sternbilder Beziehungen zu wunderbaren Geschichten und Mythen der griechischen Kultur. Es macht genauso viel Spaß, die Sternbilder zu finden, als sich auch mit den entsprechenden Erzählungen der Geschichte zu befassen. Für alle Zeichen des „Tierkreises“ gibt es auch am Himmel eine entsprechende Konstellation. Wenn Sie nun die Astrologie ernst nehmen oder auch nicht, es ist doch ein Vergnügen, IHR Tierkreiszeichen (oder das Ihrer Kinder) am Himmel zu finden und zu sehen, wie sich die Antike in diesen „Bildern am Himmel“ wieder findet.

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Geschichte der Astronomie

Wenn Sterne gucken, Teleskope bauen, Hubble und das Universum zu Ihren Leidenschaften gehören, diese Dinge nennen wir Astronomie, dann sind Sie bei weitem nicht allein. Natürlich wissen wir, dass Astronomie eine komplexe Wissenschaft ist, die einige der erstaunlichsten Entdeckungen des zwanzigsten Jahrhunderts gemacht hat. Darüber hinaus ist es ein faszinierendes System und eines der aufregendsten Hobbys mit Tausenden von Astronomie-Vereinen und Zehntausenden von Amateur-Astronomen, die jede Nacht die Sterne beobachten.

Aber wussten Sie auch, dass die Astronomie eine der ältesten und angesehensten Wissenschaften ist? Schon lange vor Christi Geburt schauten die Weisen und gelehrten Menschen in den Himmel auf die Sterne und versuchten, ihren Weg zu verfolgen und diesen aufzuzeichnen. Wir Sternenfreunde kennen eine unzählige Anzahl von Karten und Aufzeichnungen, Jahrtausende alt und aus fast allen zivilisierten Kulturen.

Viele Jahrhunderte lang war die Wissenschaft der Astronomie nicht getrennt von der Praxis der Astrologie. Um das noch einmal klar zustellen, Astronomie ist das Studium der Sterne, der Planeten und des Universums unter einem deutlichen, wissenschaftlichem Ansatz. Astrologie ist die Lehre von den Tierkreiszeichen und wie beeinflussen Sie unser Wachstum, unsere Persönlichkeit und unser tägliches Leben. In unserer heutigen Zeit, als moderne Menschen, schätzen wir die Astrologie geringer ein und konzentrieren uns auf die Astronomie. Aber sie gehörten für Jahrhunderte zusammen, bevor die Wissenschaft sie trennte.

Es gibt historische Belege, dass die Wissenschaft der Astronomie weit bis in die Kultur der Babylonier, Hunderte von Jahren vor Christus, zurückführt. Aber das Studium der Sterne war nicht auf ein Land beschränkt. Ähnliche Studien und Bewegungen gab es in China, Indien, im alten Ägypten und auf der ganzen arabischen Halbinsel. Die Verbindung von Astronomie und Religion ist so miteinander verknüpft, dass wir es in zum Beispiel in der Weihnachtsgeschichte mit den „heiligen 3 Königen“, wahrscheinlich aus der Gegend von Syrien sehen, die einem Stern nachfolgen, bis sie in Bethlehem das Jesuskind finden. Diese Astronomen waren auch Astrologen. Und diese Mischung führt zu diesem historischen Ereignis.

Das erste Buch über Astronomie wurde während des griechischen Imperiums von Ptolemäus (um 100 n.C.) geschrieben. Seit dieser historischen Publikation haben sich die größten Astronomen in die Publikationsliste eingeschrieben. Diese reicht von Copernicus, über Galilei, Kepler, Sir Isaac Newton, Michelangelo, Franklin bis in die Neuzeit mit Einstein und Steven Hawkin. Es sieht so aus, dass seit der Renaissance praktisch jeder Mann oder jede Frau, der oder die etwas Verstand hat, sich zumindest etwas mit der Astronomie beschäftigt hat.

Astronomie hat eine sehr große Auswirkung auf so viele Bereiche unseres Lebens, dass wir oft nicht erkennen, was es damit zu tun hat. Viele Worte unserer Sprache hatten ihre Wurzeln in der Astronomie – zum Beispiel:

* Influenza – kommt aus dem lateinischen Wort für Einfluss. Das entspricht einer früheren Überzeugung, dass die Position des Mondes und der Sterne die Gesundheit beeinflussen kann.

* Katastrophe kommt aus dem Lateinischen für „schlechte Sterne“

* Lunatic (englisch für verrückt, irr) ist die Wurzel des Wortes „Luna“, das lateinische Wort für Mond. Das zeigt sich auch noch heute, wenn man behauptet, bei Vollmond passieren die schlimmsten Dinge.

Astronomie, im Zusammenhang mit der Astrologie hat im Laufe der Jahrhundert einen ungemein großen Einfluss auf unserer Religion, Kultur und Bildung. In unserer Sprache sind die ersten beiden Tage unserer Woche, Sonntag und Montag ein Verweis auf die buchstäbliche Interpretation der Astronomie. Sonntag, der „Tag der Sonne“ oder Montag, der „Tag des Mondes“

Wenn Sie also festgestellt haben, dass die Astronomie sich zu einer verzehrenden Leidenschaft entwickelt, so sind Sie nicht allein. Das Studium der Astronomie ist immer ein großer Teil der Kulturen in aller Welt gewesen und wird es wohl auch weiterhin sein mit neuen, interessanten Theorien – mit fantastischen neuen Bildern der Weltraumteleskope.

Aber, gehen Sie auch am dunklen Abend hinaus und genießen Sie die leuchtenden Sterne über Ihrem Kopf.

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